Fleißiges Bienchen

Der Plan für dieses Wochenende bestand darin, mal nicht die ganze Zeit vor dem Rechner zu verbringen, sondern ein paar andere sinnvolle, spaßige, entspannende und notwendige Dinge zu tun. Das hat zwar nicht ganz so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe, aber ich habe trotzdem eine ganze Menge gemacht.

Am Samstag habe ich mir bei wunderschönem Sonnenschein und Vogelgezwitscher auf dem Feld meine Laufschuhe eingesaut, als ich endlich mal wieder Laufen gewesen bin. Das war ich nämlich seit Wochen nicht. (Ich brauch mich ja eigentlich auch nicht wundern, dass das Wetter hier im Februar grässlich kalt und dann nass war. Wann war es das schonmal nicht ^o^)

Abends hab ich dann, nach einer dringenden Aufräumaktion sowohl in meinem Zimmer als auch in der Küche, mit meiner Mama noch einen obermegasuperleckeren Apfelkuchen mit Streuseln gebacken, dessen Rezept ich jedem unter die Nase halte, der es wagt, mich danach zu fragen.

Und zuguterletzt war heute Morgen goldene Konfirmation in der Kirche und wir haben mit der Kantorei zwei wunderschöne Mendelssohn-Lieder gesungen.

Alles in allem also ein sehr ertragreiches Wochenende, auch wenn ich einen Teil davon vor dem kaputten Laptop meiner Mutter verbracht habe und erfolglos versucht habe, das demolierte Display zu reparieren.

Leben, Laufen, Arbeit

Heute bin ich Laufen gewesen, hab Katzenvideos geguckt und den Samstag genossen. Das war eine ganz nette Abwechslung zur Arbeitswoche, die ich größtenteils damit verbracht habe, Fortschrittsbalken zuzuschauen und neue Programme kennenzulernen. Aber hey, wer wird nicht gern für Sachen bezahlt, die man sonst daheim sowieso auch irgendwie tut 🙂 Nur die zwei Stunden, die ich jetzt täglich in der S-Bahn und auf zugigen Bahnhöfen verbringe, müssten echt nicht sein!

Zum Abschluss noch ein Katzenvideo:

Arbeit, Arbeit, Arbeit

Eigentlich sollte man im Dunkeln arbeiten gehen, dann könnte man die Zeit, in der die Sonne scheint, sinnvoller nutzen. Wenn ich jetzt morgens aus dem Haus gehe, ist es grad ne halbe Stunde hell, wenn ich nach Hause komme, ist es dunkel. Das ist definitiv nicht gut für mein Sportprogramm. Wer geht schon gern im Dunkeln zum Rennen aufs Feld. Ich jedenfalls nicht.
Also fahr ich halt die Strecke mit der Bahn, bei der ich ins Büro ein Stückchen weiter laufen muss, und versuch zu Hause noch ein bisschen Sport unterzubringen. Aber den ganzen Tag unbeweglich vor dem Rechner zu sitzen erhöht die Lust auf abendliche Bewegung nicht unbedingt. Vielleicht sollte ich auf Frühsport direkt nach dem Aufstehen umsteigen. Dazu müsste ich dann nur ne halbe Stunde früher aufstehen *grusel*

Lydia-Weisheiten #1

Ich will morgen wieder laufen gehen. Das doofe andere Zeug ist viel zu anstrengend!

Wer hätte gedacht, dass ich mal Sätze von mir geben, in denen die Rede davon ist, dass ich laufen gehen will 🙂 Naja, solang sich irgendwelche Effekte auf der Waage zeigen, bin ich ja motiviert, was gegen meine Unfitheit und meine Speckröllchen zu tun ^^ Und weil es grad ja dauernd regnet (warum kommt man auch auf die Idee, sich Anfang Januar zu überlegen, dass man ab sofort wieder eine Draußen-Sportart ausüben will???) muss ich grausames Fitness-Innenprogramm machen, das furchtbaren Muskelkater verursacht. Wehe ich wach morgen nicht rank und schlank auf!

Gar nicht so muffelig

Das Auto musste zum TÜV, die perfekte Gelegenheit, um gleich mal Tag 2 von C25K in die Hand zu nehmen, Irgendwie muss ich ja schließlich ohne fahrbaren Untersatz nach Hause kommen. Trotz Warnung vor Orkan Andrea und kaltem Nieselregen war die Sache nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte. Nur an Handschuhe muss ich das nächste Mal unbedingt denken. Kalte Hände sind einfach was Furchtbares.
Jedenfalls bin ich immer noch voll motiviert, das durchzuziehen, auch wenn die Wettervorhersage für die nächsten Tage nahelegt, dass ich mir eine alternative Bewegungsmethode zum Ausweichen suchen muss 🙂

Bewegungsmuffel

Praxissemester vorbei, neues Praktikum hat noch nicht angefangen und das Internet ist auch langweilig, wenn man sonst nichts zu tun hat. Was macht Lydia also? Sie redet in der dritten Person von sich selber und erinnert sich dran, dass Neujahr grad vorbei ist und man sich also doch noch ein bisschen mit den guten Vorsätzen beschäftigen könnte. Wichtigster Vorsatz des Jahres: Bewegung, Bewegung, Bewegung! Irgendwann nerven Rückenschmerzen, Speckröllchen und schlechte Laune eben doch. Also fröhlich das Internet durchstöbert auf der Suche nach der perfekten Bewegungsmethode für Couch-Potatoes.

Und sieheda, Couch to 5K hört sich prima an: 30 min Rennen am Stück nach 9 Wochen. Und in den Wochen davor stücklesweise herantasten mit motivierend kurzen Abschnitten. Klingt kompliziert, ist es auch, aber es gibt ja das Internet! Weil es die Methode schon eine Weile gibt, gibt es auch ganz viele Menschen, die auf die gute Idee kamen, 30 minütige Podcasts zu basteln, die einem genau sagen, wann man gehen und wann man rennen soll und das Zwischendrin mit netter Musik füllen. Größtes Problem dabei: Ich hasse Techno/Elektro/HipHop und zwar ganz besonders beim Sport. Aber auch dieses Problem lässt sich dadurch lösen, dass es noch andere Menschen gibt, denen es so geht. Suchmaschinen, Foren und C25K-Webseiten machen es einfach, diese Podcasts auch zu finden. Jetzt läuft der Downloadmanager heiß, während ich mir da mal ein paar verschiedene Sachen runterlade und die ausprobiere. Es gibt nämlich bei den meisten Podcasts nur eine MP3 pro Woche, man soll aber 3x laufen gehen. Also braucht der motivationsbedürftige Mensch drei verschiede Podcasts, die er im Wechsel hören kann.

Heute hab ich mal mit dem Christian Indie Podcast angefangen, das hat mir schonmal sehr gut gefallen. Der Moderator hat eine nette Stimme und sagt einem auf die Sekunde genau, wann man was tun soll, und zwischendrin darf man sich nette Musik anhören. Das lenkt dann auch von der Tatsache ab, dass ein furchtbarer Wind auf dem Feld bläst und man eigentlich gar keine Lust hat, sich zu bewegen.