Praktikantenleben I: Das Hospitieren

Wow, es ist fast einen Monat her, dass ich hier was geschrieben habe… das geht ja wirklich nicht! Aber immerhin ist auch eine ganze Menge passiert.
Ich habe unterrichtet, hospitiert, Neues gelernt , Altes vergessen und vieles mehr.

Aber jetzt mal alles der Reihe nach. Heute erzähl ich euch was übers Hospitieren, der Rest folgt in den nächsten Tagen.

Ich habe in den letzten Wochen so viel hospitiert, dass es mir langsam manchmal ein bisschen zu blöd wird. Interessanterweise sind nicht die Standard-Stunden, die mich am meisten nerven. Hier lerne ich einfach jede Stunde eine ganze Menge neue und nützliche Sachen im Umgang mit den Schülern und dem Stoff dazu. Aber die Stunden, in denen sehr viel Schüleraktion ist, z.B. bei Gruppenarbeiten, die sich lange hinziehen, da wird es schnell ziemlich ermüdend hinten drin zu sitzen und zu beobachten.

Meine netteste Begegnung im Bezug auf Freiarbeit war letzte Woche bei einer 5. Klasse in Erdkunde. Die haben eine Doppelstunde, was an sich für die Kleinen schon echt anstrengend ist. Deshalb hat der Lehrer in der ersten Stunde ganz normalen Frontalunterricht gemacht, bei dem die Schüler echt motiviert mitgemacht haben (Das sollten sich die Pädagogen auch mal hinter die Löffel schreiben. Schüler mögen Frontalunterricht! *gg*).
In der zweiten Stunde gabs dann einen Lernzirkel, d.h. drei Arbeitsblätter lagen aus, die im Lauf der Stunde allein oder zu zweit selbstständig bearbeitet und korrigiert werden sollten. Und ich hab mich bereitwillig zum Helfen einspannen lassen. Die 5er sind einfach so süß und knuddelig, dass man sie am liebsten mit nach Hause nehmen würde. Jedenfalls bin ich dann also rumgelaufen, hab Fragen beantwortet, beim Lösen geholfen und mit einzelnen Schülern einen Trip zum großen Klassenzimmerglobus gemacht.

Das sind dann so die Stunden, in denen ich mich auch als Praktikantin mal nützlich fühle. Das geht oft ein bisschen unter, wenn man viel als unbeteiligter Beobachter hinten drin sitzt. Damit kann ich einfach irgendwie nicht so gut umgehen. Wenn ich selber was machen kann, fühl ich mich besser. Aber dazu gibts dann im nächsten Artikel mehr 🙂

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