Lydia-Weisheiten #3

Instrumental Metal eignet sich hervorragend als Hintergrundbeschallung im Büro. Keine Ablenkung durch Text und laut genug, um auch die Kollegen zu übertönen.

Gutes Beispiel:

p.s.: Zur Wahrung des lieben Friedens besser über Kopfhörer genießen.

Lydia-Weisheiten #2

Jeder Tag, an dem man excel-Tabellen von 40.000 auf 10.000 Zeilen runterkürzen kann, ist ein guter Tag!

Geschenke, Geschenke, Geschenke

Ein paar Leute wissen es ja, ich hatte gestern Geburtstag. Und weil ich hier schon sooo lange nichts mehr geschrieben hab, gibts jetzt hier einen Eintrag zu meinen tollen Geburtstagsgeschenken.

Glücklicherweise wusste ich diesmal nur von ganz wenigen Geschenken vorher, dass ich sie kriege. Das mag ich nämlich gar nicht. Die Überraschung beim Auspacken ist doch fast das Schönste am Beschenktwerden.

Nunja, hier jetzt also erstmal ein Foto von allen tollen Geschenken, die ich bisher in der Hand gehalten habe. (Ich krieg nämlich noch welche, die ich noch nicht in der Hand gehalten habe, weil Amazon ausnahmsweise mal langsamer ist, als man vorhergesehen hat *gg*)

  • Die schwarze Unterlage ist ein Laptophalter, damit ich den Rechner auch noch mit ins Bett nehmen kann, statt nur den ganzen Tag davor zu sitzen.
  • Feueropfer ist der zweite Band einer Fantasy-Trilogie. Sehr nett zu lesen und man hat nicht die ganze Zeit das Gefühl, das alles schonmal irgendwo gelesen zu haben, wie das dank tausender Herr der Ringe- und Harry Potter-Abklatsche ja leider oft ist.
  • Zwei CDs, die mir diesmal ganz ohne Amazonwunschzettel frei und erfolgreich ausgesucht wurden. Die Schandmaul-CD hör ich grad das erste Mal durch und bin schon begeistert und auf den Sampler bin ich auch schon sehr gespannt.
  • Das Tolle an der Karte in der Mitte sind die Augen: Die wackeln nämlich, wenn man die Karte schüttelt. Die kam heute noch von der Verwandtschaft.
  • Und zu guter Letzt gab es noch eine Kette, die sogar perfekt zu meinem Geburtstagsoutfit gepasst hat und überhaupt genauso toll ist wie der Rest meiner grandiosen Geschenke :-)
  • Soo, jetzt hab ich euch aber genug gequält mit meiner Schwärmerei. Wer es bis hier hin geschafft hat, ohne vor Langeweile zu sterben, darf sich zur Belohnung diesen süßen Koala anschauen:

    Koala

    Leben, Laufen, Arbeit

    Heute bin ich Laufen gewesen, hab Katzenvideos geguckt und den Samstag genossen. Das war eine ganz nette Abwechslung zur Arbeitswoche, die ich größtenteils damit verbracht habe, Fortschrittsbalken zuzuschauen und neue Programme kennenzulernen. Aber hey, wer wird nicht gern für Sachen bezahlt, die man sonst daheim sowieso auch irgendwie tut :) Nur die zwei Stunden, die ich jetzt täglich in der S-Bahn und auf zugigen Bahnhöfen verbringe, müssten echt nicht sein!

    Zum Abschluss noch ein Katzenvideo:

    Arbeit, Arbeit, Arbeit

    Eigentlich sollte man im Dunkeln arbeiten gehen, dann könnte man die Zeit, in der die Sonne scheint, sinnvoller nutzen. Wenn ich jetzt morgens aus dem Haus gehe, ist es grad ne halbe Stunde hell, wenn ich nach Hause komme, ist es dunkel. Das ist definitiv nicht gut für mein Sportprogramm. Wer geht schon gern im Dunkeln zum Rennen aufs Feld. Ich jedenfalls nicht.
    Also fahr ich halt die Strecke mit der Bahn, bei der ich ins Büro ein Stückchen weiter laufen muss, und versuch zu Hause noch ein bisschen Sport unterzubringen. Aber den ganzen Tag unbeweglich vor dem Rechner zu sitzen erhöht die Lust auf abendliche Bewegung nicht unbedingt. Vielleicht sollte ich auf Frühsport direkt nach dem Aufstehen umsteigen. Dazu müsste ich dann nur ne halbe Stunde früher aufstehen *grusel*

    Lydia-Weisheiten #1

    Ich will morgen wieder laufen gehen. Das doofe andere Zeug ist viel zu anstrengend!

    Wer hätte gedacht, dass ich mal Sätze von mir geben, in denen die Rede davon ist, dass ich laufen gehen will :) Naja, solang sich irgendwelche Effekte auf der Waage zeigen, bin ich ja motiviert, was gegen meine Unfitheit und meine Speckröllchen zu tun ^^ Und weil es grad ja dauernd regnet (warum kommt man auch auf die Idee, sich Anfang Januar zu überlegen, dass man ab sofort wieder eine Draußen-Sportart ausüben will???) muss ich grausames Fitness-Innenprogramm machen, das furchtbaren Muskelkater verursacht. Wehe ich wach morgen nicht rank und schlank auf!

    Gar nicht so muffelig

    Das Auto musste zum TÜV, die perfekte Gelegenheit, um gleich mal Tag 2 von C25K in die Hand zu nehmen, Irgendwie muss ich ja schließlich ohne fahrbaren Untersatz nach Hause kommen. Trotz Warnung vor Orkan Andrea und kaltem Nieselregen war die Sache nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte. Nur an Handschuhe muss ich das nächste Mal unbedingt denken. Kalte Hände sind einfach was Furchtbares.
    Jedenfalls bin ich immer noch voll motiviert, das durchzuziehen, auch wenn die Wettervorhersage für die nächsten Tage nahelegt, dass ich mir eine alternative Bewegungsmethode zum Ausweichen suchen muss :)

    Bewegungsmuffel

    Praxissemester vorbei, neues Praktikum hat noch nicht angefangen und das Internet ist auch langweilig, wenn man sonst nichts zu tun hat. Was macht Lydia also? Sie redet in der dritten Person von sich selber und erinnert sich dran, dass Neujahr grad vorbei ist und man sich also doch noch ein bisschen mit den guten Vorsätzen beschäftigen könnte. Wichtigster Vorsatz des Jahres: Bewegung, Bewegung, Bewegung! Irgendwann nerven Rückenschmerzen, Speckröllchen und schlechte Laune eben doch. Also fröhlich das Internet durchstöbert auf der Suche nach der perfekten Bewegungsmethode für Couch-Potatoes.

    Und sieheda, Couch to 5K hört sich prima an: 30 min Rennen am Stück nach 9 Wochen. Und in den Wochen davor stücklesweise herantasten mit motivierend kurzen Abschnitten. Klingt kompliziert, ist es auch, aber es gibt ja das Internet! Weil es die Methode schon eine Weile gibt, gibt es auch ganz viele Menschen, die auf die gute Idee kamen, 30 minütige Podcasts zu basteln, die einem genau sagen, wann man gehen und wann man rennen soll und das Zwischendrin mit netter Musik füllen. Größtes Problem dabei: Ich hasse Techno/Elektro/HipHop und zwar ganz besonders beim Sport. Aber auch dieses Problem lässt sich dadurch lösen, dass es noch andere Menschen gibt, denen es so geht. Suchmaschinen, Foren und C25K-Webseiten machen es einfach, diese Podcasts auch zu finden. Jetzt läuft der Downloadmanager heiß, während ich mir da mal ein paar verschiedene Sachen runterlade und die ausprobiere. Es gibt nämlich bei den meisten Podcasts nur eine MP3 pro Woche, man soll aber 3x laufen gehen. Also braucht der motivationsbedürftige Mensch drei verschiede Podcasts, die er im Wechsel hören kann.

    Heute hab ich mal mit dem Christian Indie Podcast angefangen, das hat mir schonmal sehr gut gefallen. Der Moderator hat eine nette Stimme und sagt einem auf die Sekunde genau, wann man was tun soll, und zwischendrin darf man sich nette Musik anhören. Das lenkt dann auch von der Tatsache ab, dass ein furchtbarer Wind auf dem Feld bläst und man eigentlich gar keine Lust hat, sich zu bewegen.

    Frohes Neues Jahr!

    Silvesternacht

    Und nun, wenn alle Uhren schlagen,
    So haben wir uns was zu sagen,
    Was feierlich und hoffnungsvoll
    Die ernste Stunde weihen soll.

    Zuerst ein Prosit in der Runde!
    Ein helles, und aus frohem Munde!
    Ward nicht erreicht ein jedes Ziel,
    Wir leben doch, und das ist viel.

    Noch einen Blick dem alten Jahre,
    Dann legt es auf die Totenbahre!
    Ein neues grünt im vollen Saft!
    Ihm gelte unsre ganze Kraft!

    Wir fragen nicht: Was wird es bringen?
    Viel lieber wollen wir es zwingen,
    Dass es mit uns nach vorne treibt,
    Nicht rückwärts geht, nicht stehen bleibt.

    Nicht schwächlich, was sie bringt, zu tragen,
    Die Zeit zu lenken, lasst uns wagen!
    Dann hat es weiter nicht Gefahr.
    In diesem Sinne: Prost Neujahr!

    –Ludwig Thoma

    Ich bin während der Silvesterfeierei mal darauf hingewiesen worden, dass ich hier ja schon lange nichts mehr geschrieben habe. Das kann ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen, also kriegt ihr alle mal wieder was zu hören :)

    Erstmal natürlich wünsch ich allen Leuten, die hier noch reinschauen, ein wunderschönes, tolles, frohes und erfolgreiches neues Jahr 2012! Ich wünsch euch die Kraft und Motivation, das zu tun, was ihr wollt, und die Stärke auch Niederlagen wegzustecken.

    Mein Schul-Praktikum hab ich vollends gut und erfolgreich hinter mich gebracht. Die tausend neuen Erfahrungen und Erlebnisse erzähl ich gern jedem, der mich fragt, bei einer Tasse Kaffee. Zum Aufschreiben hab ich nicht so viel Lust :)

    Jetzt hab ich erstmal noch eine Woche Ferien und dann gehts für drei Monate arbeiten.

    Praktikantenleben II: Das Unterrichten

    oder auch: der noch nicht so ganz alltägliche Wahnsinn

    Unterrichten ist Stress. Das ist so ungefähr die Zusammenfassung dessen, was ich in den letzen zwei Wochen gelernt habe. Egal wie gut der Unterricht vorbereitet ist, ich bin am Schluss völlig platt.

    Besonders deutlich wurde das gestern, als ich eine Doppelstunde bei meinen lieben 6ern gehalten habe. Eigentlich ist das eine Traumklasse: motivierte Schüler, keiner, der so richtig böswillig stört und sie finden es einfach toll, wenn mal nicht der übliche Lehrer vorne steht. Aber gleichzeitig sind es eben doch noch Kinder kurz vor der Pubertät und die können irgendwie nicht anders, als zwischendurch auch mal laut zu sein.

    In der ersten Stunde, als wir den Text besprochen haben und sie noch ein Arbeitsblatt ausfüllen sollten, waren sie die reinsten Engel. Mucksmäuschenstill, konzentriert und wesentlich schneller als meine Planung das vorgesehen hat. Die zweite Stunde hat das dann wieder ein bisschen korrigiert. Thema war die Vegetation am Mittelmeer, ich hab also brav ein bisschen Anschauungsmaterial mitgebracht. Fanden sie toll und haben es durch den Geräuschpegel deutlich gemacht. Und auch dadurch, dass sie alles essen wollten, was da vor ihnen lag. Gut, dass das bei Oregano wirklich geht, Olivenblätter dagegen sind vielleicht nicht unbedingt zum Verzehr geeignet.

    Am Ende der Stunde war ich dann glücklich, dass alles hingehauen hat, und müde genug, um sofort ins Bett zu fallen. Hab ich dann zwar nicht gemacht, aber zumindest davon geträumt, während ich zur Entspannung einer 7. Klasse dabei zugeschaut habe, wie sie einen Film über den Passatkreislauf sieht und deutlich macht, wie wenig alle in den letzten zwei Wochen Unterricht aufgepasst haben.